Cinque Terre 2014

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Ausfahrt Cinque Terre 26.09. bis 29.09.2014

 

Am 26.0.9.2014 um 6 Uhr fuhren wir pünktlich los. Unser Busfahrer Frank Bühler brachte uns sicher über den San Bernardino nach Parma, wo unsrer Reiseleiter schon auf uns wartete, um uns die Stadt Parma näher zu bringen. Bei dem Namen Parma dachten wohl die meisten nur an den Schinken, nicht an die Antiken Bauwerke, die die Stadt zu bieten hat. Hier schon spürten wir das italienische Flair, das uns die nächsten Tage begleiten wird.

Die Anfahrt zum Hotel wurde für manche noch zum Abenteuer. Wahrscheinlich sind selten Reisende rückwärts zum Hotel gefahren. Die letzten 700 m zum Hotel wurden durch eine sehr enge Haarnadelkurve zum Problem. Doch unser Frank drehte einfach um und fuhr rückwärts durch die nächsten Kurven, was manchen Reisegästen wegen des „leicht“ abfallenden Geländes Sorgen bereitete. Nachdem wir diese Hürde genommen hatten bezogen wir unsere Zimmer. Das Abendessen nahmen wir dann im Freien ein, wo wir dann bei lauen Temperaturen noch lange den herrlichen Wein genießen konnten.
Am nächsten Tag besuchten wir dann die eigentliche Cinque Terre. Cinque Terre, heißt übersetzt „Fünf Erden“. Diese 5 Dörfer sind, jedes für sich, in ein Flusstal eingebettet. Links und rechts davon sind nur Oliven- und Weinberge, gestützt von über 5000 km Trockenmauern. Mit Bus, Schiff und Zug fuhren wir von einem Ort zum anderen und lernten so diesen Teil Italiens ein klein wenig kennen.
Am Sonntag besuchten wir Genua. Die Stadt hat 700.000 Einwohner und ist 30 km lang. In der Altstadt am Hafen erfuhren viel über die alten Bauweisen und den ehemaligen Bewohnern. Unser Reiseleiter Andrea, der uns schon den 2. Tag begleitete war bestens auf alle Fragen vorbereitet und hatte immer eine Antwort parat. Mit dem Schiff ging es dann weiter nach Rapallo zum Mittagessen. Anschließend besuchten wir noch Portofino, ein sehr schönes Fleckchen, was bei manchen einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die großen Yachten im Hafen rechtfertigen nie und nimmer die Preise, die dort in den Cafés und Bars verlangt wurden.
Am letzten Tag statteten wir Carrara noch einen Besuch ab. Riesige Steinbrüche und steile Hänge an denen sich LKWs hinaufquälen um Marmorquader bis zu 40 t zu laden. Überall an den Häusern wird dieser edle weiße Marmor als Hausverkleidung oder als Kunst verarbeitet. Einfach toll anzuschauen und sehr imposant.
Nun ging es aber leider wieder nach Hause nach Herbertingen, wo wir abends bei oberschwäbischen Temperaturen wohlbehalten ankamen.
Danke an unseren Frank und die vielen kleinen Helferlein, die im Hintergrund arbeiteten, dass dieser Ausflug, so denke ich, ein Erfolg wurde. Alles in allem ein schöner Ausflug bei dem viel besichtigt, viel gelacht, viel geredet und neue Freundschaften geknüpft wurden.

Nette Leute, Sonne und Meer, gutes Essen – was will man mehr.

Vorstand SAV Herbertingen
Alfred (Ali) Krippel