Maibaum bringt wieder Münzregen ins Stüble

Bild: Janine Lehleiter

Traditionell mit Zimmermannsklatsch gestellt

Wieder einmal stellte der Herbertinger Albverein am letzten Aprilabend mit purer Muskelkraft den Maibaum unter der Leitung von Alfred Heydasch auf. Mit dem traditionellen Zimmermannsklatsch und der musikalischen Begleitung von Winfried Beller am Akkordeon war die Veranstaltung wieder einmal ein echtes Erlebnis. Durch die Veranstaltung führte der Vorsitzende Erwin Buchmann; der Spielmannszug sorgte für festliche, klangvolle Umrahmung. 

Im Anschluss versteigerte der Albverein im Albvereinsstüble den Maibaum, den die Mitglieder in den vergangenen Wochen liebevoll herrichteten. Dank einer anonymen Spende startete Markus Pfister nicht bei null, sondern bei satten 200 Euro. Mit vollem Einsatz ließ er wieder viele Zwei-Euro-Münzen im Topf klimpern.

In diesem Jahr behielt der Albverein den Erlös in den eigenen Reihen. Die Familiengruppe, die das ganze Jahr über Veranstaltungen organisiert, profitiert davon. Besonders freuten sich darüber Margit und Joachim Scharfenort, die den Maibaum diesmal ersteigerten.

Dem Osterhasen wieder auf der Fährte

Dem Osterhasen wieder auf der Fährte

Auch in diesem Jahr erwies sich die Osterhasensuche der Familiengruppe des Schwäbischen Albvereins als großer Erfolg. Am Karsamstag machten sich etwa 50 Kinder zusammen mit ihren Eltern und weiteren Angehörigen auf den Weg durch den Herbertinger Wald, um versteckte, bunt gefärbte Ostereier aufzuspüren.

In zwei Gruppen aufgeteilt, zogen die Teilnehmenden mit ihren Körbchen los und stellten sich unterwegs an jeweils fünf Stationen abwechslungsreichen Quizaufgaben. Die Antworten wurden anschließend nach dem bekannten Stadt-Land-Fluss-Prinzip ausgewertet.

Am Ziel angekommen – an der Waldhütte – wurden die engagierten kleinen und großen Suchenden schließlich mit einer kleinen Überraschung belohnt.

Familiengruppe auf der Pirsch

Foto: Janine Lehleiter

Familiengruppe auf der Pirsch

Ein Igel hat rund 7500 Stacheln, ist jedoch laktoseintolerant. Ein Biber kann bis zu 20 Minuten tauchen, der Bussard fliegt bis zu 45 km/h, und der Nachwuchs eines Dachses heißt – wie beim Hund – Welpe.

Das und vieles mehr lernte die Familiengruppe des Herbertinger Albvereins kürzlich bei ihrem Ausflug in den Natur-Themen-Park Bad Saulgau.

Mit Guide Tobias Beckmann durften die Kinder gemeinsam auf den neu errichteten Hochsitz steigen, mit Ferngläsern heimische Wildtiere erspähen und anschließend weitere spannende Fakten erfahren. Ein gelungener Vormittag, der die heimische Natur ein Stück näherbrachte.

Rückblick Jahreshauptversammlung

 

Foto: Janine Lehleiter

Über 7000 Kilometer und jede Menge Erlebnisse

Herbertinger Albverein zieht positives Fazit für 2025

Die Ortsgruppe Herbertingen des Schwäbischen Albvereins kann auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückblicken. „Zusammenfassend gesagt betreiben wir ein Fitnesscenter mit Bistro, einen Saisonkindergarten mit Rundumbetreuung und einen Kultur- und Naturschutzclub“, beschrieb Wanderwart Reinhold Burkert den Verein bei der diesjährigen Hauptversammlung.

Vom Kaffeeklatsch für die ältere Generation über Naturschutzaktionen, Familienveranstaltungen und gesellige Treffen bis hin zu traditionellen Brauchtumsfesten – der erste Vorsitzende Erwin Buchmann zog eine umfassende Bilanz. „Dies alles ist nur möglich, weil das ganze Jahr hindurch überzeugte Mitglieder aktiv für unsere Gruppe einstehen“, so Erwin Buchmann.

Reinhold Burkert berichtete über die zahlreichen Aktivitäten, bei denen die Mitglieder insgesamt über 7000 Kilometer beim Radfahren und Wandern zurücklegten. Unter anderem elf Wandertouren, vier Familienaktionen, eine Mountainbiketour und zahlreiche Veranstaltungen im Albvereinsstüble prägten das Vereinsjahr.

Die aktivsten Mitglieder erhielten Auszeichnungen: Bei den Senioren belegten Lothar Langner und Irmgard Haupt den ersten Platz, Günter Lutz und Josef Wahl den zweiten. In der Hauptgruppe standen Erwin und Birgit Buchmann an der Spitze, gefolgt von Jürgen und Ines Sailer.

Kassierer Ralf Lutz präsentierte die Finanzbilanz „kurz und schmerzlos“: Einnahmen von 9803 Euro standen Ausgaben von 8662 Euro gegenüber. „Man kann sagen, wir hatten ein gutes Jahr“, zog er das Fazit. Die Entlastung des Vorstands erfolgte nach Empfehlung der Kassenprüferinnen – vorgelesen von Stellvertreter Dietmar Münst – durch Dr. Bettina Boellaard, Vertreterin der Gemeinde Herbertingen. Sie lobte den Verein als „lebendige Truppe“ und hob besonders die erste Auflage des Osterwegs hervor, die ein voller Erfolg wurde.

Für langjährige Mitgliedschaft ehrte Gauobmann Claus Bayer Horst Lorenz (25 Jahre), Gottfried Schauer und Max Ruland (50 Jahre). Im Rahmen außerordentlicher Wahlen wurde Oliva Schmidt als neue zweite Kassenprüferin gewählt.

Erwin Buchmann schloss die Versammlung mit einem Ausblick auf 2026: „Wir alle müssen uns bewusst werden, wie wertvoll das alles doch ist – im Verbund von Freunden und Gleichgesinnten etwas zu erarbeiten, das uns als Menschen und unsere Umwelt etwas besser macht.“