2020 Stichpunkte zum Jahr:
- Vorstandswahl
- starke Einschränkungen unserer Aktivitäten durch die Corona-Pandemie
- wegen Auflagen der Naturschutzbehörden ist der Jägerweiher nicht mehr mit SAV-Möglichkeiten zu pflegen
- weiter aber Pflegemaßnahmen an Trockenbiotop und Insektenhotels
2019 Die intensive Arbeit von Vorstand und Ausschuss um die Zukunft der Ortsgruppe zeigen erste Erfolge. Neben einem erfreulich zu verzeichnendem Zugang von Mitgliedern, hier vor allem jüngerer Jahrgänge, startet das erste gemeinsame Jahresprogramm mit der Ortsgruppe Mengen. Das Waldfest wird durch ein Sommerfest für die Mitglieder beim Stüble ersetzt.
Der plötzliche Tod unseres Vorstandes und Freundes Alfred Krippel am 1. März trifft uns völlig unerwartet. Erwin Buchmann übernimmt kommissarisch die Funktion des Vertrauensmanns unserer Ortsgruppe neben seiner Tätigkeit als Ortsgruppenrechner. Weitere traurige Anlässe, das Ableben unseres langjährigen Ehrenvorstandes Georg Lutz und unseres Ehren- und Gründungsmitglieds Eugen Engenhardt.
Zum Ende des Jahres übergibt die Ortsgruppe entsprechend dem Vorschlag der Projektgruppe „Zukunft gestalten“ die Verwaltung der Freizeitanlage „Löwenwirtshölzle“ mit der Waldhütte und dem Spielplatz zurück an die Eigentümerin, die Gemeinde Herbertingen.
2018 Die Projektgruppe „Zukunft gestalten“, bestehend aus aktiven und passiven Mitgliedern aller Jahrgangsklassen, erarbeitet einen Fragebogen zur Bewertung der aktuellen Situation und zukünftigen Präsentation der Ortsgruppe. Alle Mitglieder werden damit einbezogen und um ihre Meinungen befragt. Aus den äußerst zufriedenstellenden und damit auch verwertbaren Antworten können grundlegende Erkenntnisse und das Projekt „Zukunft“ erstellt werden. Eine Zukunft, die teils gravierende Einschnitte für das künftige Vereinsgeschehen haben wird.
2017 finden die Feiern zum 50-jährigen Jubiläum der Wiedergründung der Ortsgruppe mit Teilnahme vieler Gründungsmitglieder statt. Der demographische Wandel und ein schwindendes Interesse der Öffentlichkeit an den Aktivitäten der Ortsgruppe veranlassen Vorstand und Ausschuss zur Analyse der aktuellen Vereinssituation.
2015 wird das Naturschutzprojekt „Beller See“ im Rahmen der 5. Herbertinger Umwelt- und Naturschutztage realisiert. Die 2014 geplante Teilrenaturierung des Tiergartenbaches kann wegen Bedenken der Gemeinde nun leider nicht weiter verfolgt werden. Damit endet auch die langjährige und äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen zu den Themen Heimat, Natur und Umwelt.
2014 Unterzeichnung einer Bachpatenschaft für den Tiergartenbach gemeinsam mit der Gemeinde Herbertingen, den Sportfischern Herbertingen und der Michel-Buck-Gemeinschaftsschule zur Erstellung eines „grün-blauen Klassenzimmers“.
2013 Alfred Krippel folgt Elmar Fischer im Amt als Vertrauensmann.
2012 übergibt die Ortsgruppe den von ihr initiierten, hergestellten und mit finanzieller Unterstützung durch den Naturpark Obere Donau erstellten Rundwanderweg „Unsere Natur – Unsere Heimat“ an die Gemeinde. Die Mitglieder der 2004 gegründeten Trachtengruppe lösen sich nahezu vollständig von unserer Ortsgruppe und formieren sich in der Trachten- und Brauchtumsgruppe Herbertingen e.V. neu.
2006 finden die 1. Herbertinger Umwelt- und Naturschutztage, angedacht von Ortsgruppe und Gemeinde in Verbindung mit den örtlichen Schulen und Vereinen in allen Ortsteilen statt. Im zweijährigen Rhythmus wollen Gemeinde und die Ortsgruppe Kinder und Jugendliche für die Themen Natur und Heimat sensibilisieren. Dazu sollen gemeinsame Umweltaktionen, Informationsveranstaltungen und Themenwettbewerbe an den Kindertagesstätten und Schulen angeboten werden.
Ludwig Döringer tritt nach 10 Jahren Vorsitz in die zweite Reihe und tritt sein Amt an Elmar Fischer ab.
2005 Die Ortsgruppe erhält für ihre Bemühungen um den Schutz der heimischen Natur von einem großen deutschen Versandhaus eine stattliche Geldspende. Das Geld soll nur für Aktionen für die Themen Umwelt, Natur und Heimat eingesetzt werden.
2004 Im Rahmen der Festivitäten zur 1150-Jahr-Feier der Gemeinde stellt die Ortsgruppe die „Herbertinger Tracht“ vor.
2002 renoviert die Ortsgruppe in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde in großem Umfang die Waldhütte und macht daraus das „Freizeitzentrum Löwenwirtshölzle“. Baumeister Rudi Sauter verstarb leider viel zu früh im Jahre 2004.
1997 übergibt Georg Lutz sein Amt als Vertrauensmann der Ortsgruppe an Ludwig Döringer.
1996 wird die Ortsgruppe für ihre zahlreichen Verdienste um den Naturschutz sowie Brauchtums- und Heimatpflege die Eichendorff – Plakette des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
1991 richtet die Ortsgruppe die Rundwanderwege „7-Kapellenweg“ und den Rundweg 2, der zu den 14-Nothelfern führt, ein und erschließt damit ein wichtiger Teil der Heimatgeschichte für die interessierte Bevölkerung.
1989 wird ein Teilstück des neuen Hauptwanderweges des Schwäbischen Albvereins von Herbertingen nach Saulgau mit den benachbarten Ortsgruppen gefeiert.
1988 übernimmt Georg Lutz die Führung der Ortsgruppe von Hans-Werner Schäfer. Neun Jahre wird er dieses Amt bekleiden.
1986 wird das Albvereinsstüble an seinen heutigen Standort im Vereinsgebäude an der Hesslinger Straße verlegt.
1975 findet das erste „Waldfest“ mit Wanderwettbewerben statt und wurde fester Bestandteil im Jahreszyklus der Ortsgruppe aber auch der Gemeinde.
1970 wird das erste Albvereinsstüble in der Remise beim alten Feuerwehrturm eingerichtet.
1968 richtete die Ortsgruppe den ersten Wanderweg ein, der vom keltischen Grabhügel „Hohmichele“ zur Heuneburg führt. Später wurde der Weg vom Heuneburgmuseumsverein zum Archäologischen Wanderweg ausgebaut. Im gleichen Jahr ist erstmals vom „Funken“ und vom „Maibaumaufstellen“ zu hören.
1967 gründet sich die Ortsgruppe nach mehr als 20-jähriger Abstinenz neu. Erster Vertrauensmann wird Hans-Werner Schäfer. Unter Hans Palt bildet sich die erste Jugendgruppe und die Mitgliederzahl steigt von der Wiedergründung bis zum Jahre 1972 von 75 Personen auf 211 an. Schwerpunkt der Vereinsarbeit sind Wanderungen und Ausfahrten. Erstmals wird die Waldweihnacht bei der Waldhütte ausgerichtet. Die Ortsgruppe nimmt sich der Pflege des Riedkapellenkreuzes an (Gedenkstätte zur Erinnerung an den Mord von Graf Andreas von Sonnenberg, Grafschaft Friedberg – Scheer, im Jahre 1511).
1933 bekam auch die Ortsgruppe Herbertingen die Auswirkungen der neuen Gewaltherrschaft der Nazis zu spüren. Bis 1945 lassen sich aus den vereinsinternen Unterlagen leider keine Rückschlüsse auf die damaligen Aktivitäten entnehmen. Lediglich die Zahl der Mitglieder, die sich von 45 im Jahre 1933 auf 12 im Jahre 1944 reduzierte, gibt Aufschluss darüber, dass die Ortsgruppe noch bestand.
1932 legte die Ortsgruppe den ersten Wanderweg vom Bahnhof Herbertingen über Marbach zur Wundertanne bei Ertingen an.
1913 übernahm Pfarrer Waldraff die Ortsgruppe und leitete sie bis zum Jahre 1927. Ihm folgten Wunibald Weiß und Gemeindeförster Karl Fürst.
1896 gründeten angesehene Mitglieder der Gemeinde die Ortsgruppe Herbertingen. Unter den Gründungsmitgliedern waren Schultheiß Johann Döser, Gastwirt Georg Jungel, Maurermeister Wunibald Weiß, Kaufmann Reinhold Schmid und andere. Reinhold Schmid war der erste Vertrauensmann. Das Wandern und Erkunden der näheren Heimat standen lange Jahre im Vordergrund der Vereinsaktivitäten. Die Geselligkeit wurde an Familien- und Heimatabenden gepflegt. Die Mitgliederzahl schwankt vom Gründungsjahr bis 1913 zwischen 6 und 20.
